Wildes Wissen/Philosophie

Sinn und Ziel der  Wildnispädagogik  ist es, den Menschen zu ermöglichen, sich der Natur wieder nah und verbunden zu fühlen.

 

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Wir Menschen sind ein Teil der Natur. Nur leider haben wir uns in der heutigen Zeit sehr von ihr und somit vielleicht auch ein Stück weit von uns selbst entfremdet. Altes Wissen über die heilsame Wirkung von Pflanzen, über heimische Tierarten, über komplexe ökologische Zusammenhänge und über das Leben draußen in der Wildnis, was vor gar nicht so langer Zeit noch überlebenswichtig war, ist heute weitestgehend verschüttet.

 

Die Wildnispädagogik will dieses alte Wissen und die damit verbundene tiefe Achtsamkeit gegenüber allem Leben fördern. Wichtig ist es dabei, sich der Natur und Ihren Zusammenhängen nicht nur über den Verstand zu nähern, sondern vor Allem über Emotionen und Instinkte. Die Verbundenheit steckt tief in uns, sie ist uns angeboren – wir müssen uns nur wieder „hineinfühlen“. Durch Neugier und ganz persönliche Begegnungen in und mit der Natur wird sie uns wieder Heimat und bleibt nicht nur ein fremder, abstrakter oder für manche sogar unheimlicher Ort.

 

Obwohl sie in Nordamerika entstand, stützt sich die Wildnispädagogik auf das Wissen aller Naturvölker und deren alter Methode zu lernen – dem sogenannten  Naturmentoring.  Früher gab es noch nicht das institutionalisierte Lernen von heute, keine Schulen, keine Bücher. Es gab auch keine Unterscheidung zwischen Lernen und Spielen. Alles passierte gleichzeitig, aus eigenem Antrieb, aus purer Notwendigkeit und somit ganz natürlich. Die Kinder machten ihre eigenen Erfahrungen im Lebensalltag und wurden dabei von den Älteren begleitet – dies war die ursprüngliche Art, Wissen weiterzugeben.

 

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Anknüpfend an das Naturmentoring nutze ich auch sehr gern die Methode des  Coyote Teaching,  eine sehr effektive Art des traditionellen Lehrens, bei der vor Allem die Neugier und der Instinkt entscheidend sind. Ziel ist es, keine Antworten vorzugeben, sondern die „Schüler“ durch immer mehr Fragen dazu zu bringen, weiterzuforschen und die Antwort selbst zu finden. Durch unsere gemeinsamen Erlebnisse in und mit der Natur können wir diese respektieren und lieben lernen, Ängste abbauen und ein sozial- und umweltverträgliches Handeln entwickeln.

 

Gern möchte ich euch auf diesem Weg begleiten…